Willkommen!

 

Wir Menschen haben einige kurzfristig funktionierende Systeme erschaffen. Nachhaltigkeit vermisst der kritische Beobachter nicht nur beim globalen Wirtschafts- und Währungssystem oder im Umgang mit natürlichen Ressoucen. 

 

Berücksichtigt man die Komplexität unseres Lebens, so ist es nicht einmal verwunderlich, dass wir Verhaltensweisen trotzdem kaum verändern.

 

Ich begehe nicht den Fehler, Selbstversorgung als mögliche Lösung oder richtigen Weg zu präsentieren. Aus meinen Erfahrungen und Interessen entstanden zwei Vorträge: 

 

  • Finanz, Krisenvorsorge und Zivilschutz
  • Selbstversorgung und Permakultur

 

 

Krise? Eine Phase der Herausforderung!

 

„Eine Krise besteht darin, dass das Alte stirbt und das Neue nicht geboren werden kann“ Antonio Gramsci 

 

Egal wie erfolgreich oder erfolglos wir unser Leben meistern: Wir alle kennen Krisen! Wir alle haben manche erlebt und überstanden. Eine Krise ist eine Phase im Leben - ein Übergang, eine Überbrückung, ein "Durchtauchen", ein Lernen.

 

Ob Wirtschaftskrise, Jobverlust, Inflation, Erd- und Klimaveränderungen, radioaktive Strahlung, Depression oder andere - sie alle haben gemein, dass man sich in gewisser Art und Weise vorbereiten und mögliche Auswirkungen abfedern kann.

 

 

Souveränität versus Hilflosigkeit

 

In problematischen Lebensumständen (re)agieren Menschen meist ähnlich. Wir haben uns dermassen an unseren Wohlstand gewöhnt, dass ein Abweichen dieser Normalsituation gar nicht zur Diskussion steht. In Krisensituationen kommt es häufig zu Engpässen, Panikkäufen, schlechter medizinischer Versorgung, Abhängigkeit von Behörden und mentaler Überforderung.

 

Souverän hingegen ist jemand, der in solchen Situation nicht von externer Versorgung abhängig ist und selbst seine nächsten Schritte planen und umsetzen kann. Im Minimalfall reicht es schon aus, Wasser und Lebensmittel für nur zwei, drei Wochen zuhause zu haben. Ob und inwiefern Souveränität ausgedehnt wird, obliegt jedem selbst.

 

 

Krisenvorsorge, Zivilschutz, "2012"

 

Der Zivilschutz ist in unserer Wohlstandsgesellschaft ein vernachlässigtes Stiefkind und oft wird hier Aufklärung als Angstmache gedeutet. Jeder Bauer weiss, dass er Heu für die Winterfütterung bereits im Sommer einlagern muss. Ein Geschäftsmann muss vorrausschauend planen. Eine Mutter sorgt intuitiv für ihr Baby vor. Die Liste liesse sich fortsetzen. Der Grund dieser Aktionen ist nicht Angst, sondern Wissen und Erfahrung.

 

Was hat es mit dem Mythos 2012 auf sich? In manchen Bereichen werden mehr Fragen als Antworten auftauchen. Zentrale Themen: Geologie, Geschichte, Klimawandel, Überlieferungen und Astronomie. 

 


Aussteigen, Selbstversorgung, Permakultur 

 

Ist Aussteigen in Europa möglich? Ausstieg - woraus eigentlich? Muss man dafür auf einen Bauernhof ziehen und sich autark versorgen? iPhone gegen Heugabel eintauschen? Birkenstock statt Plasma-TV?

 

Wieso entweder / oder? Veränderungen sind vielmehr Umstiege bzw Erweiterungen. Es reicht schon, eigene Ansichten und Routinen zu hinterfragen. Oftmals stellen wir uns Veränderungen umfangreich, mühselig, teuer und schwierig vor - inklusive der Aufgabe von gewohnten Annehmlichkeiten und erreichtem Luxus.

 

Permakultur ist ein Konzept, das auf die Schaffung von dauerhaft funktionierenden (nachhaltigen), naturnahen Kreisläufen zielt. Ist gleichzeitig ein Modebegriff für das, wie Menschen früher immer schon handelten: In Kreisläufen denken und nachhaltig wirtschaften.